Seilbahn von Caracas, Seilbahn in Caracas, Venezuela.
Das Teleferico de Caracas verbindet die Stadt mit dem Gipfel des Bergs über eine drei Kilometer lange Strecke durch den Nationalpark. Die Gondeln schweben über dichten Nebelwald und steigen fast 1000 Meter vom Ausgangspunkt bis zur höchsten Station an.
Die Anlage wurde 1955 unter Präsident Marcos Perez Jimenez eröffnet und galt als technisches Vorzeigeprojekt der damaligen Zeit. Nach zwei Jahrzehnten Betrieb musste sie Ende der 1970er Jahre wegen technischer Schwierigkeiten geschlossen werden und wurde erst Jahrzehnte später wieder in Gang gesetzt.
Die Anlage trägt ihren Namen nach dem Küstengebirge, das die Hauptstadt vom Meer trennt und seit Jahrhunderten das tägliche Leben der Stadt prägt. Die Fahrten nach oben sind bei Einheimischen an freien Tagen beliebt, wenn Familien gemeinsam die Höhe erreichen und dort picknicken oder wandern.
Die Fahrt vom Ausgangspunkt im Stadtteil Mariperez bis zur Bergstation dauert rund 15 Minuten. Die Anlage öffnet mittwochs bis freitags am Mittag und an Wochenenden am Vormittag, wobei die genauen Zeiten je nach Jahreszeit und Wetterlage leicht schwanken können.
Von der oberen Station aus kann man bei klarem Wetter sowohl das Häusermeer der Hauptstadt als auch die Küstenlinie des Karibischen Meers sehen. An manchen Tagen ziehen Wolken durch die Station selbst und hüllen Besucher und Gebäude in dichten Nebel.
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