Guaicaipuro monument, Bronzedenkmal auf der Plaza Venezuela, Caracas, Venezuela
Das Guaicaipuro-Denkmal ist ein Bronzestandbild auf der Plaza Venezuela in Caracas, das die Figur mit Keule und Speer zeigt und den Widerstand der Ureinwohner gegen die spanische Kolonisierung darstellt. Das Denkmal steht an einem zentralen Ort im Zentrum der Stadt, wo es von Passanten leicht zu erreichen ist.
Das Denkmal wurde 1904 vom Bildhauer Rafael de la Cova geschaffen als Ehrung des indigenen Widerstands gegen spanische Eindringlinge. Es ersetzte 2004 eine frühere Statue von Christoph Kolumbus und markierte damit eine Neubewertung, wie die Nation ihre Vergangenheit würdigt.
Das Denkmal ist Mittelpunkt der Feiern zum Tag des indigenen Widerstands am 12. Oktober, wenn sich Menschen in der Hauptstadt versammeln, um die Kämpfe der Ureinwohner zu würdigen. An diesem Tag wird hier die Geschichte der Ureinwohner in den Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt.
Der Standort auf der Plaza Venezuela ist leicht zu Fuß erreichbar und bietet gute Möglichkeiten, die Geschichte der Ureinwohner zu erforschen. Der Platz ist zentral gelegen, daher lässt sich der Besuch gut mit anderen Aktivitäten in der Stadt verbinden.
Der Austausch der Statue zeigt, wie sich die nationale Erzählung in Venezuela über Jahrzehnte hinweg verändert hat. Die Entfernung des Kolumbus-Denkmals und die Installation dieser Bronze-Figur stellen einen wichtigen Wendepunkt dar, der die Anerkennung der Ureinwohner in den Vordergrund rückt.
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