Aula Magna, Konzertsaal in der Universitätsstadt Caracas, Venezuela
Die Aula Magna ist eine Konzerthalle auf dem Campus der Zentraluniversität von Venezuela und verfügt über ein besonderes Deckensystem mit schwebenden Elementen, die den Schall gleichmäßig verteilen. Der Raum fasst ein großes Publikum und wurde mit modernen Konstruktionsprinzipien entworfen, um optimale Bedingungen für Aufführungen zu schaffen.
Dieser Bau entstand 1953 als Teil des Campusplans des Architekten Carlos Raúl Villanueva, der die Universität mit modernen Gebäuden neu gestalten wollte. Die Kunstwerke an der Decke wurden später von dem berühmten amerikanischen Künstler hinzugefügt und machten den Saal zu einem Symbol für die Verbindung von Bildung und Kultur.
Die Deckeninstallation mit schwebenden Metallskulpturen von Alexander Calder schafft ein Zusammenspiel zwischen funktionaler Architektur und zeitgenössischer Kunst. Besucher erleben dabei täglich, wie Kunst und praktischer Nutzen in diesem Raum miteinander verschmelzen.
Besucher sollten sich auf normale Sitzplätze und gute Sicht einstellen, da der Saal für große Mengen von Menschen konzipiert wurde. Wer plant, ein Konzert oder eine Veranstaltung zu besuchen, sollte sich vorab über das aktuelle Programm informieren und ausreichend Zeit für die Anfahrt zum Campus einplanen.
Die schwebenden Objekte an der Decke wirken nicht nur auf die Akustik, sondern regulieren auch die Temperatur im Raum auf natürliche Weise. Dies macht sie zu funktionalen Kunstwerken, die weit über ihre visuelle Wirkung hinausgehen.
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