Nationalpark El Ávila, Nationalpark in der Küstenkordillere, Venezuela
Der Nationalpark erstreckt sich über Bergland zwischen der Hauptstadt und der karibischen Küste und umfasst drei Verwaltungsregionen. Seine höchsten Gipfel ragen mehr als 2700 Meter in die Höhe und bilden eine natürliche Barriere zwischen dem Stadtgebiet und dem Meer.
Die Regierung verlieh dem Gebiet im Dezember 1958 den Status eines Nationalparks und setzte damit Schutzbemühungen fort, die bereits im 19. Jahrhundert begonnen hatten. Diese Entscheidung folgte auf Jahrzehnte wachsender Besorgnis über den Erhalt der Bergwälder nahe der Hauptstadt.
Die Einwohner nennen El Avila die Lunge von Caracas, wo jedes Jahr im Dezember ein beleuchtetes Kreuz erscheint und den Wintereinzug markiert.
Mehrere Zugangspunkte ermöglichen Besuchern den Eintritt in das Schutzgebiet, wobei Wege für unterschiedliche Fähigkeiten zur Verfügung stehen. Die meisten Routen beginnen in den Außenbezirken der Hauptstadt und führen durch verschiedene Höhenstufen mit wechselnden Temperaturen.
Die Wälder beherbergen mehr als 500 Vogelarten, was über ein Drittel aller im Land vorkommenden Vogelarten entspricht. Dazu leben hier 120 Säugetierarten und über 100 verschiedene Schmetterlingsarten.
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