Nationalpark Guatopo, Nationalpark in den Bundesstaaten Miranda und Guárico, Venezuela
Guatopo ist ein Nationalpark, der sich über etwa 122.000 Hektar bergiges Gelände erstreckt und Höhenlagen von 200 bis 1.430 Metern umfasst. Das Gebiet besteht aus verschiedenen Waldtypen, Flussläufen und vielfältigen Lebensräumen, die sich über die Bundesstaaten Miranda und Guárico verteilen.
Das Gebiet war ursprünglich Ackerland, das 1701 Pedro de Ponte Andrade Jaspe y Montenegro gehörte, bevor es 1958 zum Nationalpark erklärt wurde. Diese Umwandlung markierte einen Wendepunkt, um die natürlichen Ressourcen und die Vielfalt der Region zu schützen.
Die Bergpässe von Guatopo dienten historisch als Verbindungswege zwischen indigenen Gruppen aus der mittleren Orinoco-Region und karibischen Siedlungen, was die Gegend zu einem wichtigen Knotenpunkt machte. Heute können Besucher diese alten Routen erwandern und die Landschaft erkunden, die diese Begegnungen geprägt hat.
Für Aktivitäten wie Wandern, Camping und Tierbeobachtung benötigen Besucher Genehmigungen, die an den verschiedenen Eingangspunkten des Parks erhältlich sind. Es ist ratsam, im Voraus zu prüfen, welche Zugänge für Ihre geplanten Aktivitäten am besten geeignet sind.
Das Gebiet ist Heimat von sechs Wildkatzenarten, darunter Jaguare, die in diesem Schutzgebiet überleben. Gleichzeitig spielen die Flüsse des Parks eine entscheidende Rolle bei der Wasserversorgung der venezolanischen Hauptstadt.
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