Embalse La Mariposa, Wasserreservoir in Las Mayas, Venezuela.
Der Embalse La Mariposa ist ein großes Wasserbecken in Las Mayas bei Caracas, das Wasser aus dem Rio El Valle und seinen Zuläufen sammelt. Das Gewässer liegt auf etwa 981 Metern Höhe und erstreckt sich über eine bemerkenswerte Fläche.
Das Bauwerk wurde zwischen 1946 und 1949 unter den Präsidenten Isaias Medina Angarita und Romulo Gallegos errichtet, um Caracas mit moderneren Wasserversorgungsanlagen auszustatten. Ein zusätzliches Pumpensystem wurde 1957 eingerichtet, um Wasser aus dem Tuy-Fluss zu beziehen und die natürlichen Quellen zu ergänzen.
Das Gewässer diente während der Panamerikanischen Spiele 1983 als Austragungsort für Ruderwettbewerbe und bleibt bis heute ein Trainungsort für nationale Kanu-Teams. Viele Besucher kommen hierher, um Sportler beim Training zu beobachten und die Verbindung des Ortes zum venezolanischen Sport zu erleben.
Das Wasser aus diesem Becken wird durch ein Netzwerk von Pumpstationen zu Haushalten und Einrichtungen in der Region Caracas geleitet. Der Ort lässt sich am besten besuchen, wenn man sich der grundsätzlichen Infrastruktur des Ortes bewusst ist und weiß, dass man rund um die Wasserkante spazieren kann.
Das Pumpensystem schafft kontinuierlich große Mengen Wasser in das Becken, was die technische Leistung zur Wasserversorgung einer großen Stadt zeigt. Diese tägliche Arbeit bleibt für viele Besucher unsichtbar, obwohl sie das Leben der Menschen in Caracas direkt beeinflusst.
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