India de El Paraíso, Gedenkssäule im Stadtteil El Paraíso, Venezuela.
India de El Paraíso ist eine Bronzesäule im Stadtviertel El Paraíso in Caracas, Venezuela, die auf einem mehrstufigen Steinsockel steht. Oben auf der Säule trägt eine indigene Frauenfigur eine Fackel, während drei weitere weibliche Figuren Venezuela, Kolumbien und Ecuador darstellen.
Präsident Cipriano Castro gab das Denkmal 1904 in Auftrag, um die Unabhängigkeitsschlacht von Carabobo zu ehren. Der Bildhauer Eloy Palacios vollendete das Werk und enthüllte es 1911.
Das Denkmal zeigt an seiner Spitze eine indigene Frau, die eine Fackel hält, und bezieht sich damit auf Legenden des Tamanaco-Volkes über Prinzessinnen, die aus Palmknospen hervortreten. Die drei weiblichen Figuren am Sockel stellen die ehemals von Simón Bolívar vereinten Nationen dar, was Besucher heute noch direkt am Bauwerk ablesen können.
Das Denkmal steht an einer Kreuzung, wo vier Avenidas zusammentreffen und die Grenze zwischen El Paraíso und dem angrenzenden Viertel markieren, was die Orientierung erleichtert. Es ist zu Fuß gut erreichbar und eignet sich am besten für einen Besuch bei Tageslicht, um alle Details des Sockels zu erkennen.
An der Basis des Denkmals sind vier Kondorfiguren und Reliefplatten mit Schlachtenszenen zu sehen, die aus einer Kombination aus grauem und grünem Granit sowie Naturstein gefertigt wurden. Viele Passanten, die täglich an der Kreuzung vorbeikommen, nehmen diese Details am Sockel kaum wahr.
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