Diego Ibarra Square, Historischer Platz im Zentrum von Caracas, Venezuela.
Diego Ibarra Square ist ein rechteckiger Platz im Zentrum von Caracas, der drei von Gärten umgebene Brunnen aufweist. Der Platz verbindet das Gebäude des Nationalen Wahlrats mit dem Simon Bolivar-Zentrum und dem Justizpalast.
Der Platz wurde 1968 nach dem Erdbeben von Caracas eingeweiht und sollte ursprünglich einen besseren Zugang zu den Regierungsgebäuden schaffen. Er wurde nach Diego Ibarra benannt, einem Militärführer, der während Venezuelas Unabhängigkeitskampf mit Simón Bolívar zusammenarbeitete.
Der Platz zeigt das Amalivaca-Wandgemälde des venezolanischen Künstlers César Rengifo und prägt das Gesicht des Ortes mit seiner künstlerischen Aussage. Die spiralförmige Metallskulptur La Aguja ragt über den Platz auf und schafft einen visuellen Mittelpunkt für Besucher.
Der Platz dient als überdachter Übergangbereich zwischen Straße und Gebäude und ermöglicht Fußgängern den Zugang zu mehreren Regierungsgebäuden in der Innenstadt. Die gartähnliche Gestaltung bietet Schutz und Orientierungspunkte für Besucher, die zwischen den angrenzenden Gebäuden navigieren.
Eine Gedenktafel an der Westfassade markiert den 10. Oktober 1955, ein Datum, das in der urbanen Geschichte Venezuelas eine besondere Bedeutung hat. Dieses Detail erinnert an einen Wendepunkt in der Entwicklung der Metropolregion.
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