Guárico, Verwaltungseinheit im nördlichen Zentrum Venezuelas
Guárico ist ein Bundesstaat im nördlichen Zentrum Venezuelas, der sich von den Vorgebirgen bis zu den weiten Ebenen des Flachlandes erstreckt. Der Hauptort San Juan de los Morros liegt im Norden nahe der Berge, während der Rest des Territoriums in die offenen Savannen übergeht, die zum Orinoco führen.
Die Verwaltungseinheit entstand 1848, als die Provinz Caracas in drei Teile aufgespalten wurde. Sechzehn Jahre später erhielt das Gebiet offiziell den Status eines Staates innerhalb der neuen föderalen Struktur Venezuelas.
Der Name stammt vom gleichnamigen Fluss und verweist auf eine indigene Bezeichnung. Weite Rinderweiden prägen das Land, wo Cowboys auf Pferden arbeiten und lokale Traditionen der Viehzucht lebendig bleiben.
Reisende finden die beste Orientierung in der Hauptstadt, von der Straßen in die umliegenden Ebenen führen. In der Regenzeit zwischen Mai und November können einige Wege in den flachen Regionen matschig werden.
In der Nähe der Stadt Calabozo findet man Quellen mit warmem Wasser, die aus dem Boden sprudeln und kleine Naturpools bilden. Zwei geschützte Gebiete bewahren Wildnis zwischen Ebene und Bergland, wobei Gipfel über 1900 m (mehr als 6200 ft) aufragen.
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