Hato Piñero, Kulturerbe in Cojedes, Venezuela.
Hato Piñero ist eine große Naturschutzfläche in der Llanos-Region, die Feuchtgebiete, Hochebenen, Galeriewälder und sanfte Hügel umfasst. Das Gelände wird von vier Flüssen begrenzt und bietet vielfältige Landschaftstypen auf seinem gesamten Areal.
Das Anwesen begann als Kolonialzuchtbetrieb und wechselte mehrmals den Besitzer, bis die Familie Branger es in den 1950er Jahren erwarb. Seitdem wurde es schrittweise in ein Naturschutzgebiet mit Forschungseinrichtungen umgewandelt.
Der Ort trägt seinen Namen von den Piñeiro-Weidengewächsen, die in den Galeriewäldern wachsen. Besucher können die traditionelle Verbindung zwischen Rinderzucht und Naturschutz in der alltäglichen Nutzung dieser Ländereien erleben.
Der Aufenthalt wird in einfachen Doppelzimmern mit eigenem Bad angeboten, wobei maximal 25 Besucher gleichzeitig untergebracht werden können. Es ist ratsam, sich im Voraus anzumelden und die beste Jahreszeit für die Beobachtung von Wildtieren zu erfragen.
Das Gelände hat eine umfangreiche Kräutersammlung mit 850 Pflanzenarten entwickelt, die den Großteil der Flora des Staates Cojedes abbildet. Diese Sammlung ist entstanden durch jahrelange Feldforschung und dokumentiert die botanische Vielfalt der Region.
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