Abtei von Güigüe, Benediktinerabtei in Güigüe, Venezuela.
Das Kloster Güigüe ist eine Benediktinerabtei in der Nähe der Stadt Güigüe im venezolanischen Bundesstaat Carabobo. Die Anlage liegt am Südufer des Sees von Valencia und besteht aus einer Klosterkirche, einem zentralen Innenhof und Wohnräumen für die Mönchsgemeinschaft.
Die Gemeinschaft wurde im frühen 20. Jahrhundert in Caracas gegründet und lebte dort mehrere Jahrzehnte lang in der Hauptstadt. Durch das Wachstum der Stadt wurden die Mönche schließlich veranlasst, 1990 in die ruhigere Umgebung von Güigüe umzuziehen.
Die Gemeinschaft folgt der Benediktinerregel, die den Tag in Gebet, Arbeit und Lesung aufteilt. Besucher können das ruhige Klosterleben beobachten und den Rhythmus des Alltags spüren, der seit Jahrhunderten nahezu unverändert geblieben ist.
Das Kloster liegt an der Straße zwischen Valencia und Güigüe und ist am bequemsten mit dem eigenen Fahrzeug zu erreichen. Es empfiehlt sich, vor dem Besuch Kontakt mit dem Kloster aufzunehmen, da der Zugang für Außenstehende möglicherweise auf bestimmte Zeiten beschränkt ist.
Obwohl die Benediktiner seit Jahrhunderten in Europa verwurzelt sind, ist die Gemeinde in Güigüe eine der wenigen Benediktinerniederlassungen in ganz Venezuela. Das Kloster betreibt landwirtschaftliche Flächen rund um das Gelände, deren Erträge zur Selbstversorgung der Gemeinschaft beitragen.
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