Nationalpark Tirgua, Nationalpark in Cojedes und Yaracuy, Venezuela.
Tirgua National Park ist ein Schutzgebiet in den Bundesstaaten Cojedes und Yaracuy und umfasst Laubwälder mit Palmen im Unterholz zwischen den Gemeinden San Carlos und Nirgua. Das Gelände beherbergt Brüllaffen, Pumas, Makis, Tapire und viele andere Tierarten in ihrer natürlichen Umgebung.
Das Gebiet wurde 1992 als Nationalpark ausgewiesen, um die Quellgebiete mehrerer Flüsse zu schützen. Diese Entscheidung erkannte die Bedeutung des Waldes für die Wassersicherung in der Region an.
Die lokalen Gemeinschaften in der Nähe der Parkgrenzen pflegen traditionelle Praktiken und beteiligen sich an Programmen zum Schutz natürlicher Ressourcen.
Besucher sollten sich auf feuchte und warme Bedingungen vorbereiten, da die Wälder dort ganzjährig feucht bleiben und die Temperaturen hoch sind. Geführte Wanderungen auf vorgegebenen Wegen sind die beste Möglichkeit, die Tierwelt zu beobachten und die Wege sicher zu navigieren.
Das Flussystem des Tirgua versorgt landwirtschaftliche Gebiete mit Wasser und macht die Waldbedeckung für die lokale Wirtschaft grundlegend. Der Schutz dieser Wälder ist daher direkt mit der Sicherung der Wasserversorgung für Anbau und menschliche Nutzung verbunden.
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