La Casona, Präsidentenresidenz in Caracas, Venezuela.
Die Präsidentenresidenz La Casona ist ein großes Anwesen mit fünf Hektar Grund, das sich über weitläufige Flure, innere Innenhöfe und bepflanzte Gartenbereiche erstreckt. Der Außenbereich enthält Springbrunnen mit Wasserlilien sowie tropische Obstbäume, die das Gelände prägen.
Das Anwesen begann im Kolonialzeitalter als Zuckerrohrplantage namens La Pastora, bevor die venezuelanische Regierung es 1964 von der Familie Brandt erwarb. Die Umwandlung zur offiziellen Residenz markierte einen Wendepunkt in der Nutzung des Grundstücks für staatliche Zwecke.
Der Name der Residenz stammt von ihrer ursprünglichen Funktion als Herrenhaus, wobei die Räume die Geschichte Venezuelas durch ihre Architektur und Möblierung widerspiegeln. Die Besucher können heute sehen, wie die Räume gestaltet wurden, um die Autorität und den Geschmack verschiedener Epochen auszudrücken.
Der Ort liegt in der Nähe des Francisco-de-Miranda-Parks, des Bolivar-Parks und der Luftwaffenbasis La Carlota in der Gemeinde Leoncio Martinez im Bundesstaat Miranda. Besucher sollten mit unbefestigten Wegen rechnen und bequeme Schuhe tragen, um die weitläufigen Gärten und Innenhöfe zu erkunden.
Im Dezember 2019 wurde die Residenz zum Aquiles-Nazoa-Kulturzentrum umgewandelt und öffnete ihre Gärten und Räume für öffentliche Besuche. Diese Umgestaltung ermöglichte es Bürgern, einen Ort zu sehen, der lange Zeit der Öffentlichkeit unzugänglich war.
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