Apure, Venezolanische Verwaltungseinheit im Südwesten des Landes, an Kolumbien grenzend.
Apure ist eine Verwaltungseinheit im Südwesten Venezuelas, die an Kolumbien grenzt. Das Gebiet liegt in einer weiten Ebene, die sich bis zum Orinoco-Fluss erstreckt und von einzelnen Flussläufen durchzogen wird.
Die Region trennte sich 1856 von der Provinz Barinas ab. Später schloss sie sich vorübergehend mit Guayana zusammen, bevor sie 1899 ihre endgültige Selbstverwaltung erhielt.
Die Bewohner dieser Gegend nennen sich Llaneros und leben eng mit dem Weideland verbunden. Ihre Musik und ihre Reittraditionen prägen den Alltag und die Feste in den kleineren Orten.
Die Hauptstadt San Fernando de Apure lässt sich während der Trockenzeit über Landstraßen erreichen. In der Regenzeit sind viele Wege unpassierbar oder stehen unter Wasser, deshalb sollte man die Reisezeit genau planen.
Die jährliche Überschwemmung zwingt die Viehzüchter dazu, ihre Tiere zu verschieben. Sie treiben das Vieh dann Richtung höher gelegener Weiden, die trocken bleiben, während die Ebene unter Wasser steht.
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