Hato El Frío, Viehzuchtbetrieb und Naturreservat in Apure, Venezuela.
Hato El Frío ist eine Kombination aus Rinderfarm und Naturschutzgebiet, das sich in den venezolanischen Llanos im Bundesstaat Apure befindet. Das Gebiet umfasst offene Graslandschaften, saisonale Feuchtgebiete und Galeriewälder, die von Flüssen und Bächen durchzogen werden.
Das Land wurde 1824 von Simón Bolívar an General José Antonio Páez als Anerkennung für seine Rolle im venezolanischen Unabhängigkeitskrieg übertragen. Im Laufe der Zeit wandelte sich das Gebiet von einer reinen Rinderfarm zu einem Forschungs- und Naturschutzzentrum.
Hato El Frío funktioniert gleichzeitig als aktive Rinderfarm und als Forschungsstation, auf der Wissenschaftler die Ökosysteme der Llanos untersuchen. Besucher können beobachten, wie beide Tätigkeiten nebeneinander stattfinden, was dem Ort einen besonderen Charakter verleiht.
Der beste Zeitpunkt für einen Besuch ist die Trockenzeit, wenn die Wege leichter begehbar sind und die Tiere sich an den verbleibenden Wasserstellen versammeln. Besucher sollten sich auf einfache Unterkünfte vor Ort einstellen und Sonnenschutz sowie Insektenschutzmittel mitbringen.
Hato El Frío führt ein Zuchtprogramm für den gefährdeten Orinoco-Krokodil durch, wobei jedes Jahr eine große Zahl von Tieren in das Flusssystem entlassen wird. Es handelt sich um eines der umfangreichsten Wiederansiedlungsprojekte für diese Art in ganz Südamerika.
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