Nationalpark Sierra Nevada, Nationalpark im Westen Venezuelas.
Der Sierra Nevada Nationalpark erstreckt sich über die Bundesstaaten Mérida und Barinas und umfasst Berghänge, Nebelwälder und natürliche Bergseen. Die geschützte Fläche bewahrt mehrere Klimazonen von den warmen Tälern bis zu den eisigen Höhen nahe den Gipfeln.
Das Schutzgebiet entstand 1952 auf Initiative von Präsident Germán Suárez Flamerich nach Empfehlungen der Universität Los Andes. Die Einrichtung des Parks sollte die letzten Gletscherflächen Venezuelas und deren Umgebung langfristig bewahren.
Der Name erinnert an die schneebedeckten Gipfel der spanischen Sierra Nevada, eine Bezeichnung aus der Kolonialzeit. Bergsteiger und Wanderer aus dem ganzen Land kommen hierher, um die Andengipfel zu erleben und sich mit der Hochgebirgswelt zu verbinden.
Das Gebiet lässt sich über mehrere Zugänge erreichen, darunter die Seilbahnstationen von Mérida und die Straße durch das Dorf Tabay. Die Höhenlage erfordert Zeit zur Anpassung, besonders wenn man aus tieferen Lagen kommt.
Innerhalb des Parks liegen dreizehn Wassereinzugsgebiete, die sowohl den Maracaibo See als auch das Flusssystem des Orinoco speisen. Diese doppelte Wasserversorgung macht das Schutzgebiet zur Quelle für zwei sehr unterschiedliche Regionen des Landes.
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