Nationalpark Canaima, Nationalpark in Bolívar, Venezuela
Der Parque Nacional Canaima erstreckt sich über ein großes Gebiet im Südosten Venezuelas und umfasst zahlreiche Tafelberge mit steilen Felswänden, dichte Regenwälder und ausgedehnte Savannenlandschaften. Die Flüsse durchziehen das Gelände in breiten Tälern und bilden Wasserfälle, die zwischen den hohen Erhebungen herabstürzen.
Die venezolanische Regierung erklärte das Gebiet 1962 zum Nationalpark, um die Landschaft und die dort lebenden Gemeinschaften zu schützen. Die UNESCO nahm es 1994 in die Welterbeliste auf und würdigte damit die geologischen Formationen und die biologische Vielfalt.
Die Pemón-Gemeinden nutzen Wege entlang der Flüsse und Ebenen, die ihre Vorfahren seit Jahrhunderten begehen. Viele Besucher lernen von lokalen Führern die Namen der Pflanzen und Tiere in der Pemón-Sprache kennen, die eng mit dem Alltag im Park verbunden sind.
Reisende erreichen das Gebiet meist mit kleinen Flugzeugen oder Kanus, da Straßen fehlen und das Gelände schwer zugänglich ist. Wer die Wasserfälle und Berge besuchen möchte, sollte mehrere Tage einplanen und wetterfeste Ausrüstung mitnehmen.
Die höchste ununterbrochene Wasserfallkaskade der Erde, der Salto Ángel, stürzt fast 1000 Meter (etwa 3200 Fuß) von der Kante eines Tafelbergs herab. An vielen Tagen zerstäubt das Wasser auf seinem langen Fall zu feinem Nebel, bevor es den Boden erreicht.
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