Bolívar, Bundesstaat im Südosten Venezuelas.
Bolívar ist ein Bundesstaat im Südosten Venezuelas,der sich vom Orinoko bis zu weiten Tafelbergen erstreckt. Die Landschaft wechselt zwischen breiten Grasebenen,dichten Waldgebieten und steilen Felsformationen,die aus der Ebene ragen.
Das Gebiet wurde 1864 als eigenständige Verwaltungseinheit Venezuelas eingerichtet und erhielt später den Namen eines Unabhängigkeitskämpfers. Die Erschließung des Landesinneren begann erst im 20. Jahrhundert mit dem Bau größerer Verkehrswege und Industrieprojekte.
Die großen Flüsse sind noch heute für viele Bewohner Verkehrswege,auf denen flache Boote zwischen Dörfern und kleinen Ansiedlungen pendeln.Die Handarbeit in den Gemeinden zeigt oft Motive der Tierwelt und geometrische Muster,die seit Generationen weitergegeben werden.
Der Zugang zu vielen Gebieten erfolgt über Flusswege oder kleine Flugplätze,da asphaltierte Straßen selten sind. Wer in die abgelegeneren Zonen reisen möchte,sollte mehrere Tage einplanen und auf wechselndes Wetter vorbereitet sein.
Einige Tafelberge sind nur über mehrstündige Fußwege erreichbar und tragen auf ihren flachen Gipfeln Pflanzen,die nirgendwo sonst wachsen. Diese isolierten Plateaus entwickelten über Millionen Jahre eigene Tier- und Pflanzenarten.
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