Puente Orinoquia, Schrägseilbrücke in Ciudad Guayana, Venezuela.
Die Orinocobrücke ist ein Kabelschrägseilträger, der über 3 km über dem Fluss verläuft und vier Fahrspuren mit einem Eisenbahngleis in der Mitte verbindet. Vier H-förmige Pylone von etwa 120 m Höhe stützen die Konstruktion ab, während zwei mittlere Spannweiten auf einer Insel im Fluss verankert sind.
Die Brücke wurde 2006 fertiggestellt und ermöglichte eine direkte Verbindung zwischen zwei zuvor isolierten Regionen. Ihr Bau war Teil eines Infrastrukturprojekts zur Verstärkung der Handelswege und zur Verbindung von Industriegebieten mit karibischen Häfen.
Die Brücke wird von der lokalen Bevölkerung als Zeichen moderner Infrastruktur wahrgenommen, da sie täglich tausende Fahrzeuge über den Fluss bringt. Sie prägt das Stadtbild und verbindet zwei Teile von Ciudad Guayana, die vorher schwer erreichbar waren.
Die beste Zeit zum Überqueren ist außerhalb der Stoßzeiten, da der Verkehr auf dieser wichtigen Route stark sein kann. Besucher können die Brücke zu Fuß oder mit dem Auto überqueren und haben von der Mitte aus gute Ausblicke auf den Fluss und das Umland.
Das Bauwerk weist eine ungewöhnliche Konstruktion auf, bei der zwei große Spannweiten nicht von Pylon zu Pylon verlaufen, sondern beide auf einer Insel in der Flussmitte verankert sind. Dieses Design ermöglicht sichere Flusspassagen für große Schiffe, ohne die Struktur zu beeinträchtigen.
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