Ciudad Guayana, Verwaltungsbezirk im Bundesstaat Bolívar, Venezuela
Ciudad Guayana erstreckt sich entlang des südlichen Ufers des Orinoco und gliedert sich in zwei Hauptbereiche: San Félix im Osten und Puerto Ordaz im Westen. Beide Teile sind durch breite Alleen und ausgedehnte Grünflächen miteinander verbunden, die den industriellen Charakter der Region mit Wohngebieten verzahnen.
Die venezolanische Regierung gründete die Stadt 1961 durch Zusammenlegung von San Félix und Puerto Ordaz, um ein Zentrum für Rohstoffverarbeitung und Schwerindustrie zu schaffen. In den folgenden Jahrzehnten zogen tausende Arbeitskräfte aus dem ganzen Land und dem Ausland hierher, was die Region dauerhaft prägte.
Die Planstadt wurde gezielt für internationale Fachkräfte der Schwerindustrie entworfen, was sich noch heute in den großzügig angelegten Wohnvierteln zeigt. Viele Straßen tragen Namen, die an die Unternehmen und Ingenieure erinnern, die den Aufbau der Stadt begleiteten.
Der internationale Flughafen verbindet die Stadt mit anderen venezolanischen Zielen, während der Orinoco eine Wasserstraße zum Atlantik bildet. Die beiden Stadtteile sind durch mehrere Brücken und Schnellstraßen erreichbar, die allerdings zu Stoßzeiten stark befahren sein können.
Mehrere Wasserfälle liegen innerhalb der Stadtgrenzen und fließen durch Wohn- und Geschäftsviertel, darunter die Cachamay- und Llovizna-Fälle. Diese natürlichen Formationen sind zu öffentlichen Parks umgestaltet worden, in denen Einheimische am Wochenende picknicken und spazieren gehen.
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