Nationalpark Duida-Marahuaca, Nationalpark im Bundesstaat Amazonas, Venezuela.
Das Duida-Marahuaca-Nationalpark schützt zwei massive Tafelberge mit senkrechten Felswänden, die sich 2.700 und 2.900 Meter über den Regenwald erheben. Der Park umfasst dichter werdende Vegetation an den Hängen und große Flusssysteme, die das Gebiet durchqueren und die Topografie prägen.
Der Park wurde 1978 unter Präsident Carlos Andrés Pérez als Schutzgebiet eingerichtet, um die gesamte Region mit ihren einzigartigen Landformen zu bewahren. Diese Entscheidung erkannte den wissenschaftlichen und ökologischen Wert dieser isolierten Berge an.
Die Pemon- und Yanomami-Gemeinschaften leben in diesem Gebiet seit Generationen und ihre Präsenz prägt den Alltag im Park. Man kann sehen, wie sie die Landschaft nutzen und traditionelle Fähigkeiten wie Jagen und Fischerei in den Flüssen praktizieren.
Besucher erreichen das Gebiet üblicherweise per Fluss über den Orinoco, Padamo oder Cunucunuma, mit Landeplätzen in Esmeralda und Culebra. Die beste Zeit für eine Reise ist in der Trockenzeit, wenn die Flüsse navigierbar sind und die Bedingungen stabiler ausfallen.
Die Tafelberge im Park beherbergen mehr als ein Fünftel ihrer Pflanzenarten, die nirgendwo sonst auf der Erde vorkommen und sich in dieser isolierten Höhe entwickelt haben. Diese Endemiten machen den Ort für Botaniker und Naturwissenschaftler von großem Interesse.
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