Pico 31 de Março, Berggipfel an der Grenze zwischen Brasilien und Venezuela
Pico 31 de Março ist ein Bergipfel an der Grenze zwischen Brasilien und Venezuela, der 2.974 Meter über dem Meeresspiegel aufragt. Er bildet einen zentralen Teil des Neblina-Massivs und überragt das dichte Amazonas-Regenwald-Gelände in dieser abgelegenen Region erheblich.
Der Berg erhielt seinen Namen 1964, als ein brasilianisches Militärregime ihn zur Erinnerung an das Datum seiner Machtergreifung benannte. Diese Benennung spiegelt ein bestimmtes Kapitel in der brasilianischen Geschichte wider, das mit dem Namen des Gipfels dauerhaft verbunden ist.
Der Berg liegt auf Yanomami-Territorium, wo die ansässigen Gemeinschaften eine enge Verbindung zur umgebenden Natur bewahren. Das Gebiet wird von diesen Völkern seit Generationen als Lebensraum und spiritueller Ort genutzt.
Die Besteigung erfordert mindestens vier Tage Trekking durch dichten Dschungel mit erfahrenen lokalen Führern. Sie benötigen vorherige Genehmigungen von den zuständigen Behörden in São Gabriel da Cachoeira und sollten sich auf extreme Feuchtigkeit, schwierige Pfade und häufige Niederschläge vorbereiten.
Der Gipfel zeigt ein seltenes Phänomen mit dichter Nebelbildung, die dem Massiv seinen Namen gab und die Sicht regelmäßig einschränkt. Besucher berichten von einer surrealen Erfahrung, wenn sie zwischen Wolken stehen und nur wenige Meter sichtbar sind, was die Erkundung zu etwas Besonderem macht.
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