Piedra del Cocuy, Naturdenkmal in Amazonas, Venezuela.
Piedra del Cocuy ist ein Granitfelsblock, der sich etwa 400 Meter über die Umgebung erhebt und drei steile Gipfel an der Grenzregion zwischen Venezuela, Brasilien und Kolumbien aufweist. Die Formation liegt in einem wichtigen geografischen Punkt, wo mehrere Becken aufeinandertreffen.
Die Felsformation entstand durch geologische Prozesse über Millionen von Jahren als widerstandsfähiger Granit, während die umgebende weichere Gesteinsschicht erodierte. Venezuela erkannte ihre Bedeutung später durch eine offizielle Schutzbestimmung.
Die Baniwa und andere indigene Völker der Region nutzen das Gebiet seit jeher als Teil ihres traditionellen Landes. Ihre Präsenz und ihre Verbindung zur Natur prägen bis heute den Charakter dieser Grenzregion.
Das Gebiet ist am besten über den Fluss Rio Negro erreichbar, der von lokalen Gemeinschaften als Verkehrsweg genutzt wird. Besucher sollten sich bewusst sein, dass es sich um eine entlegene Grenzregion handelt und die Ankunft Planung und Geduld erfordert.
Die Felswände sind für Kletterer bekannt, obwohl der Zugang schwierig bleibt und nur erfahrene Bergsteiger versuchen sollten, den Gipfel zu erreichen. Das Gebiet zieht weniger reguläre Besucher an als andere südamerikanische Naturdenkmäler.
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