Karaurín-tepui, Berggipfel in Bolívar, Venezuela.
Karaurín-tepui ist ein Tafelberg in Bolívar mit einem Gipfel in etwa 2.500 Metern Höhe und einer Plateaufläche von etwa 1,88 Quadratkilometern. Die Oberfläche ist mit niedriger, strauchartige Vegetation bedeckt.
Die Formation entstand über Millionen von Jahren durch geologische Prozesse, die die charakteristische flache Gipfelstruktur bildeten. Diese langsame Erosion und Verwitterung prägt bis heute das Landschaftsbild der Region.
Der Berg gehört zur Kette der Östlichen Tafelberge, deren Name aus der Sprache der Pemon stammt und Tafelberg bedeutet. Besucher können diese indigene Namensgebung verstehen, wenn sie die charakteristische flache Gipfelform sehen.
Der abgelegene Standort in der Nähe der Grenze zu Guyana erfordert spezialisierte Reisearrangements und gründliche Vorbereitung für jeden Erkundungsversuch. Die Zugänglichkeit ist begrenzt und Besucher sollten mit schwierigen Bedingungen rechnen.
Das Gipfelplateau funktioniert als isoliertes Ökosystem mit Pflanzen- und Tierarten, die sich separat von den umgebenden Gebieten entwickelt haben. Diese Isolation über lange Zeiträume ermöglichte die Entstehung spezialisierter Lebensformen.
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