Monte Roraima National Park, Naturschutzgebiet im nördlichen Brasilien
Monte Roraima Nationalpark ist ein Naturschutzgebiet im Norden Brasiliens, das sich über ein großes Gebiet erstreckt und massive Tafelberge mit steilen Wänden beherbergt. Das Gelände ist von tiefen Canyons, Wasserfällen und dichtem Wald geprägt, die den Besuchern ein wilder wirkendes Landschaftsbild bieten.
Das Schutzgebiet wurde 1989 gegründet und steht seitdem unter der Verwaltung eines nationalen Instituts für Naturschutz. Die Errichtung markierte ein wichtiges Engagement Brasiliens zum Schutz dieser einzigartigen Berglandschaft.
Die Ingarikó und Macushi Gemeinschaften leben in diesem Gebiet und nutzen es auf ihre angestammte Weise, wobei ihre Präsenz das Land selbst prägt. Man sieht dies in der Art, wie das Gelände bewohnt und gepflegt wird, und in den Menschen, die man dort trifft.
Besucher müssen von den zuständigen Behörden eine Genehmigung einholen und sollten sich mit lokalen Führern absprechen, um sicher in die Gegend zu gelangen. Die Wege sind anspruchsvoll und erfordern gute körperliche Vorbereitung sowie wetterfeste Ausrüstung.
An der Spitze des Roraima-Berges befindet sich eine Grenzmarkierung, an der drei Länder aufeinandertreffen. Diese Stelle liegt in großer Höhe und markiert den Punkt, wo die Grenzen von Brasilien, Venezuela und Guyana zusammenkommen.
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