Kaieteur-Fälle, Wasserfall in der Potaro-Siparuni-Region, Guyana
Kaieteur Falls stürzt 226 Meter senkrecht vom Potaro-Fluss hinab und gehört damit zu den höchsten freifallenden Wasserfällen der Welt. Die Fallkante erstreckt sich über 113 Meter Breite und schickt pausenlos große Wassermengen in die Tiefe.
Der britische Geologe Charles Barrington Brown erreichte den Wasserfall 1870 während seiner Vermessungsarbeit in Britisch-Guayana. Er dokumentierte als erster die genauen Abmessungen und veröffentlichte seine Beobachtungen im folgenden Jahr.
Der Name geht auf Häuptling Kai vom Volk der Patamona zurück, der sich nach örtlicher Überlieferung über den Wasserfall stürzte, um seine Gemeinschaft zu retten. Diese Erzählung verbindet die Landschaft bis heute mit den Menschen, die hier seit Jahrhunderten leben.
Besucher fliegen mit kleinen Charterflugzeugen von Georgetown zum Flugplatz nahe dem Wasserfall und folgen dann einem Wanderweg zu mehreren Aussichtspunkten. Die Wege sind relativ kurz, aber der Boden kann rutschig sein, daher helfen festes Schuhwerk und Wanderstöcke.
Winzige goldene Frösche leben rund um den Wasserfall und sind an den Felsen in der Sprühzone zu finden. Der Park schützt außerdem Guyana-Delfine, eine seltene Süßwasserart, die in den Flüssen unterhalb der Fälle schwimmt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.