Kaieteur National Park, Nationalpark in Potaro-Siparuni, Guyana.
Der Kaieteur-Nationalpark ist ein Schutzgebiet in Guyana, das von ausgedehntem Regenwald geprägt ist und von einem Wasserfall dominiert wird, der etwa 226 Meter in die Tiefe stürzt. Das Wasser fällt von Sandsteinklippen direkt in den Potaro-Fluss und schafft eine beeindruckende Landschaft mit dichten Waldflächen ringsum.
Der Park wurde 1929 als Schutzgebiet eingerichtet und umfasste zunachst nur ein kleines Gebiet. Uber Jahrzehnte hinweg wurde das Schutzgebiet schrittweise vergrößert, um mehr vom wertvollen Regenwald zu bewahren.
Die Gemeinden in der Umgebung des Parks bewahren traditionelle Lebensweisen und Kenntnisse über den Wald und seine Ressourcen. Der Ort hat für lokale Menschen tiefe kulturelle Bedeutung als Heimat und Quelle ihrer Verbindung zur Natur.
Der Zugang zum Park erfordert arrangierte Touren mit autorisierten Anbietern, die kleine Flugzeuge von der Hauptstadt aus nutzen. Besucher sollten mit rustikalen Bedingungen rechnen und warme, regenfeste Kleidung sowie festes Schuhwerk mitnehmen.
Die Guiana-Felsenhahn, ein leuchtend orangefarbener Vogel, nistet in den Felsklippen des Parks und ist eine seltene Art in dieser Region. Der Vogel ist besonders wahrend der Brutsaison in Gruppen in der Nahe der Wasserfalle zu beobachten.
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