Potaro-Siparuni, Verwaltungsregion im südlichen Zentrum Guyanas.
Potaro-Siparuni ist eine Verwaltungsregion im Süden Guyanas, die von Regenwald, Hochebenen und einem dichten Netz aus Flüssen geprägt wird. Die Region ist nach den beiden Flüssen benannt, die sie durchqueren: dem Potaro und dem Siparuni.
Im 19. Jahrhundert zog die Region viele Goldsucher an, was zur Gründung erster dauerhafter Siedlungen wie Mahdia führte. Als offizielle Verwaltungsregion wurde Potaro-Siparuni erst nach der Unabhängigkeit Guyanas im Jahr 1966 eingerichtet.
Die Patamona, eine indigene Gruppe, leben in kleinen Dörfern, die über das Hochland verstreut sind, und pflegen traditionelle Anbaumethoden und Handwerkskünste, die man im Alltag beobachten kann. Ihre Sprache gehört zur karibischen Sprachfamilie und ist in der Lebensweise der Gemeinschaften noch heute lebendig.
Der Hauptzugang zur Region erfolgt auf dem Luftweg, da die Straßenverbindungen in diesem Teil Guyanas begrenzt sind. Wer das Innere erkunden möchte, sollte sich auf lange Reisezeiten einstellen und lokale Führer hinzuziehen, da die Wege durch den Wald keine klare Beschilderung aufweisen.
Die Kaieteur-Fälle im Herzen dieser Region stürzen über eine Sandsteinkante in eine tief eingeschnittene Schlucht, mit einem freien Fall von rund 226 Metern. Was viele Besucher überrascht, ist die Abgeschiedenheit des Ortes: Es gibt keine Straße, und der Zugang ist nur per Kleinflugzeug möglich.
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