Fort Nassau, Niederländisches Kolonialfort am Berbice-Fluss, Guyana
Fort Nassau war eine niederländische Festung am östlichen Ufer des Berbice-Flusses mit Steinbauten, hölzernen Palisaden und unregelmäßigem rechteckigem Grundriss. Die Anlage enthielt Backsteintreppe, Grabstatten, Waffenkammerreste und Ruinen einer Brücke.
Abraham Van Pere grindete 1627 diesen Handelsposten, der bis 1785 Hauptstadt von Niederländisch-Berbice blieb. Nach mehr als eineinhalb Jahrhunderten wurde die Anlage aufgegeben und verfiel allmählich.
Der Ort war Schauplatz von Zeremonien und religiösem Leben unter der niederländischen Herrschaft. Die Räume im unteren Bereich dienten Versammlungen und Gottesdiensten, während die oberen Stockwerke Privatquartiere der Amtspersonen waren.
Die Reste sind von New Amsterdam aus durch gefuhrte Touren zuganglich und erfordern grundlegende Vorsichtsmaßnahmen aufgrund des unfestgelegten Gelandes. Besucher sollten angemessene Schuhe und Schutz vor Sonne tragen.
Ein großer Baum auf dem Gelande, als Talking Tree bekannt, spielte 1763 eine Rolle als Kommunikationspunkt wahrend eines Sklavenaufstands. Dieser Baum bleibt ein stiller Zeuge dieser bedeutsamen Ereignisse.
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