Cubagua, Historische Karibikinsel in Nueva Esparta, Venezuela
Cubagua ist eine Insel in der Karibik vor der Küste Venezuelas und besteht aus trockenem, hügeligem Gelände mit Kalksteinklippen, die von Meereswellen umgeben sind. Das Innere der Insel wirkt karg, mit wenig Vegetation und rauen Landschaften, die von den Elementen geprägt sind.
Die spanische Siedlung Nueva Cadiz wurde 1528 gegründet und machte Cubagua zur ersten europäischen Stadt Venezuelas, wobei die Perlenfischerei das Wirtschaftsleben dominierte. Die Besiedlung endete in der Mitte des 19. Jahrhunderts, als die Perlbestände verschwanden und die Menschen die Insel aufgaben.
Die Ruinen von Nueva Cadiz zeigen die Begegnung zwischen den Ureinwohnern der Karibik und spanischen Kolonialherren während der Perlenfischerei. Man sieht dort noch heute, wie diese beiden Welten aufeinandertrafen und das Leben auf der Insel prägte.
Die Insel ist vom Festland aus mit der Fähre erreichbar, die von Margarita Island abfährt und etwa eine Stunde dauert. Besucher sollten Wasser und Sonnenschutz mitbringen, da die Insel wenig Schatten bietet und in den wärmeren Monaten sehr heiß werden kann.
Die Insel hat keine natürlichen Süßwasserquellen an der Oberfläche, daher nutzten frühe Bewohner unterirdische Wasserreserven und spezielle Sammelmethoden zum Überleben. Diese Abhängigkeit vom Untergrund machte die Siedlung einzigartig fragil und schwer zu halten.
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