Nationalpark Mochima, Nationalpark in Sucre und Anzoátegui, Venezuela
Mochima ist ein Nationalpark in den Bundesstaaten Sucre und Anzoátegui im Nordosten Venezuelas, der einen Küstenstreifen entlang des Karibischen Meeres schützt. Er bedeckt etwa 949 Quadratkilometer Land und Wasser mit Buchten, Stränden, Riffformationen, Felswänden und mehreren vorgelagerten Inseln.
Die venezolanische Regierung richtete das Schutzgebiet im Dezember 1973 ein, um die Küsten- und Meereswelt dieser Region vor Eingriffen zu bewahren. Die Ausweisung sollte das Gleichgewicht zwischen Fischerei und Tourismus sichern.
Lokale Fischer praktizieren traditionelle Fischerei in ausgewiesenen Parkgebieten und versorgen die nahegelegenen Gemeinden mit frischem Fisch.
Mehrere Bootsstege in Puerto La Cruz, Guanta, Lechería und Mochima bieten regelmäßige Fahrten zu den verschiedenen Stränden und Inseln an. Die Bedingungen auf dem Wasser ändern sich mit Tageszeit und Wind, daher lohnt es sich, vorab bei den Bootsführern nachzufragen.
In den warmen Gewässern vor den Inseln tauchen das ganze Jahr über Delfine, Meeresschildkröten und gelegentlich Wale auf. Schnorchler beobachten sie oft bei ruhigem Seegang in den frühen Morgenstunden nahe der Oberfläche.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.