Carabobo, Industriestaat im Norden Venezuelas.
Carabobo ist ein Bundesstaat im Norden Venezuelas, der sich zwischen Küste und Gebirge erstreckt. Das Gebiet umfasst Hafenzonen am Karibischen Meer, Täler und Hügelland rund um den Valencia-See.
Im Jahr 1821 fand hier die Schlacht statt, die Venezuelas Unabhängigkeit besiegelte und Simon Bolívars Truppen den Sieg über Spanien brachte. Dieser militärische Wendepunkt veränderte den politischen Verlauf Südamerikas für immer.
Der Carabobo-See bildet das Herzstück der Region und zeigt noch heute die Verbindung zwischen Wasser und Land, die den indigenen Namen prägte. Rund um dieses Becken haben sich Gemeinschaften entwickelt, die Landwirtschaft und Handel miteinander verbinden.
Straßenverbindungen führen von hier zu anderen Teilen des Landes und erleichtern Reisen innerhalb der Region. Puerto Cabello dient als wichtiger Anlaufpunkt für Schiffe und Warentransport an der Küste.
Der Name stammt aus der Arawak-Sprache und verbindet die Wörter karau und bo, was Savanne der Gewässer bedeutet. Diese Bezeichnung spiegelt die geografische Besonderheit der Gegend mit ihren Seen und offenen Flächen wider.
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