Embalse de Guataparo, Stausee in Venezuela
Der Embalse de Guataparo ist ein künstlicher Stausee in der Nähe von Valencia, der sich über etwa 54 Hektaren erstreckt und etwa 512 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Das Becken wird vom Fluss Guataparo gespeist und fungiert heute als Wasserspeicher sowie als Freizeitfläche mit Möglichkeiten für Wassersportarten und verschiedene Aktivitäten am Wasser.
Das Staubecken wurde 1946 gebaut, um Kulturen in der Region zu bewässern, und später in den 1970er Jahren ausgebaut, um dauerhaft gefüllt zu bleiben und als Notfallreserve zu dienen. Der Wasserspiegel ist über die Jahre gesunken, da sich Sedimente am Boden abgelagert haben und Wasserpflanzen an der Oberfläche wuchsen.
Der Staudamm trägt den Namen des nahe gelegenen Flusses Guataparo und spiegelt die enge Verbindung der Region zu ihren Wasserquellen wider. Heute nutzen Besucher und Anwohner das Areal zum Entspannen und für Wassersportaktivitäten, was zeigt, wie dieser Ort zum Treffpunkt für Menschen geworden ist, die Natur und Bewegung verbinden möchten.
Das Gebiet ist leicht von Valencia über die breite Paseo Cuatricentenario-Allee zu erreichen. Wasser- und Freizeitaktivitäten sind vor Ort möglich, aber der aktuelle niedrigere Wasserpegel und das Vorhandensein von Wasserpflanzen können den Zugang und das Erlebnis beeinflussen, daher ist es ratsam, sich vorher über die Bedingungen zu erkundigen.
Der See wird von einer einheimischen Wasserpflanze namens Wasserhyazinthe besiedelt, die den Sauerstoffgehalt des Wassers senkt und die Navigation erschwert. Diese invasive Pflanze verdeutlicht die ökologischen Herausforderungen, denen sich das Gewässer stellt, und zeigt die Notwendigkeit gezielter Reinigungsmaßnahmen zur Wiederherstellung des natürlichen Gleichgewichts.
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