Falcón, Bundesstaat im Nordwesten Venezuelas.
Falcón ist ein Bundesstaat in der Nordwestregion Venezuelas, der sich vom Karibischen Meer über flache Küstenzonen bis zu Bergketten erstreckt und dabei trockene Gebiete im Norden mit fruchtbaren Tälern im Süden verbindet. Die Landschaft wechselt zwischen sandigen Ebenen an der Küste, aufragenden Gebirgszügen im Inland und grüneren Bereichen in den südlichen Regionen.
Der Staat wurde 1499 von Juan de la Cosa und Amerigo Vespucci erkundet, gefolgt von der Gründung von Coro als Siedlung 1527, das zur ersten europäischen Stadt auf dem Festland wurde. Diese frühen Jahre prägten die Entwicklung der Region und ihre Verbindung zu Kolonialgeschichte Südamerikas.
Die Hauptstadt Coro zeigt noch heute die Spuren ihrer kolonialen Vergangenheit mit gepflasterten Gassen und alten Fassaden, die das Erscheinungsbild der Stadt prägen. Besucher können sich in diesen Straßen zeitlich zurückversetzt fühlen und die Alltagskultur einer historisch gewachsenen Stadt erleben.
Besucher finden vier nationale Schutzgebiete im Staatsgebiet, darunter die Dünen von Coro mit ihren endlosen Sandlandschaften, die Höhlen der Quebrada del Toro, die Strände von Morrocoy und die bewaldeten Bergzonen des Juan Crisóstomo Falcón Parks. Diese Naturschutzgebiete bieten verschiedene Möglichkeiten zum Erkunden, von Strandaktivitäten bis zu Bergwanderungen.
Die Halbinsel Paraguaná beherbergt zwei der größten Ölraffinerien Südamerikas bei Amuay und Cardón, die täglich riesige Mengen Rohöl verarbeiten und die Wirtschaft der Region dominieren. Diese Industrieanlagen prägen das Landschaftsbild und die Infrastruktur des gesamten Gebiets erheblich.
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