Coro and its Port, Koloniales Architekturensemble in Falcón, Venezuela.
Coro ist ein Stadtteil aus der Kolonialzeit in Falcón mit über 600 Gebäuden aus Lehmziegeln und Lehmsteinen. Die Strukturen sind eng zusammen gebaut und prägen das Straßenbild mit ihren niedrigen Fassaden und traditionsreichen Grundrissen.
Der Ort wurde 1527 gegründet und entwickelte sich schnell zu einem wichtigen Handelshafen unter spanischer Kontrolle. Zwischen 1528 und 1546 verwaltete die deutsche Bankiersfamilie Welser das Gebiet, was den Ort deutlich geprägt hat.
Die Gebäude zeigen eine Mischung aus spanischen und niederländischen Einflüssen, die sich in den Fassaden und Innenhöfen widerspiegelt. Beim Spaziergang durch die Straßen sieht man überall diese Verbindung verschiedener Kulturen in den Details der Architektur.
Beim Besuch solltest du bedenken, dass die Lehmziegelkonstruktionen empfindlich gegen Wasser sind, besonders während der Regenzeit. Es ist ratsam, die Gegend nach längeren Regenperioden zu erkunden, um die Gebäude in gutem Zustand zu sehen.
Die Straßenanlage folgt mittelalterlichen deutschen Planungsprinzipien statt des üblichen spanischen Kolonialmusters. Dieses unerwartete Layout stammt aus der Zeit der Welser-Herrschaft und unterscheidet sich dadurch grundlegend von anderen lateinamerikanischen Siedlungen.
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