Monagas, Verwaltungseinheit im östlichen Venezuela
Monagas ist ein Bundesstaat im nordöstlichen Venezuela mit Savannenlandschaften, Bergen und Sumpfgebieten im Orinoco-Delta. Das Territorium reicht von trockenen Ebenen bis zu feuchten Küstengebieten, wo Flüsse ins Meer münden.
Die Gegend wurde 1909 aus der Provinz Maturín herausgelöst und nach José Tadeo Monagas benannt, der hier geboren wurde. Er führte Venezuela zweimal als Präsident im 19. Jahrhundert an.
Die Warao und Chaima bewohnen seit Jahrhunderten diese Gegend und fertigen heute noch Körbe aus Curagua-Fasern. Fischer verkaufen an den Flussufern frisch gefangene Arten, die mit Mais zu regionalen Gerichten verarbeitet werden.
Maturín, die Hauptstadt, bietet regelmäßige Flugverbindungen und Straßenverbindungen zu anderen Teilen des Landes. Reisende sollten vor allem während der Regenzeit auf Straßenzustände achten.
Die Cueva del Guácharo beherbergt Kolonien von Fettschwalmen, nachtaktiven Vögeln, die mit Echoortung durch völlige Dunkelheit navigieren. Einheimische Gemeinschaften deuteten früher das Verhalten dieser Vögel als Zeichen für kommende Ereignisse.
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