Cueva del Guacharo, Kalksteinhöhle in Caripe, Venezuela
Die Cueva del Guacharo ist eine Kalksteinhöhle in Caripe mit Gängen, die sich über mehrere Kilometer erstrecken und verschiedene Kammern mit Felsvormationen verbinden. Das Innere bleibt das ganze Jahr über kühl und feucht, während natürliche Öffnungen Licht in die tieferen Bereiche lassen.
Die erste wissenschaftliche Erkundung fand zu Beginn des 19. Jahrhunderts statt, als ein europäischer Naturalist die Höhle untersuchte und dokumentierte. Diese frühe Beobachtung trug wesentlich zum Wissen über die geologischen und biologischen Besonderheiten bei.
Der Name stammt vom Guácharo, einem nachtaktiven Vogel, der in der Höhle lebt und besondere Laute ausstößt. Diese Vögel prägen das Erlebnis, wenn man durch die Gänge wandert und ihre Rufe hört.
Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da die Wege durch die Höhle rutschig und uneben sind, und die Luft ist feucht und kühl. Vor dem Besuch kann man im Museum nahe dem Eingang mehr über die Höhle und ihre Bewohner erfahren.
Jeden Abend fliegen tausende der dort lebenden Vögel aus der Höhle hinaus auf Nahrungssuche und kehren erst bei Sonnenaufgang zurück. Dieses Naturschauspiel ist von außen beobachtbar und zeigt die beeindruckende Koordination dieser nachtaktiven Art.
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