Nationalpark Médanos, Wüsten-Nationalpark nahe Coro, Venezuela
Der Médanos de Coro Nationalpark ist ein Wüsten- und Dünengebiet in der Nähe von Coro in Venezuela, das sich über drei unterschiedliche ökologische Zonen erstreckt, darunter Mangrovensümpfe und Sandflächen. Die höchsten Dünen ragen etwa 40 Meter auf und bilden eine Landschaft, die an Nordafrika erinnert, während sie gleichzeitig Teil der karibischen Küste bleibt.
Die venezolanische Regierung gründete dieses Schutzgebiet im Februar 1974, um die natürlichen Dünenformationen und die Küstenlebensräume zu bewahren. Seitdem verhindern gesetzliche Maßnahmen den Abbau von Sand und andere Eingriffe, die das ökologische Gleichgewicht stören könnten.
Der Name Médanos stammt aus dem Spanischen und bedeutet Düne, eine Bezeichnung, die Einheimische für die wandernden Sandhügel verwenden. Besucher sehen oft kleine Gruppen, die sich in den Mulden zwischen den Dünen niederlassen, um dem Wind zu entgehen und die Stille der Wüste zu genießen.
Busse und Taxis fahren regelmäßig von der Stadt Coro zum Eingang des Parks, wo Besucher Sandboarding, Quadfahren oder Ausritte auf Pferden buchen können. Der Wind ist morgens meist schwächer, was die beste Zeit für einen Spaziergang durch die Dünen darstellt.
Vier vorübergehende Lagunen entstanden zwischen den Sanddünen während der starken Überschwemmungen im Dezember 1999. Diese Wasserflächen bildeten eine ungewöhnliche Wüstenoase, die noch mehrere Monate nach den Regenfällen sichtbar blieb.
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