Tolima, Landwirtschaftliche Abteilung im zentralen Kolumbien
Das Departamento Tolima liegt im zentralen Teil Kolumbiens und erstreckt sich über Täler, Hochebenen und Bergketten zwischen dem Río Magdalena und der Cordillera Central. Die Hauptstadt Ibagué dient als Ausgangspunkt für Reisen in ländliche Gebiete, wo Kaffeeplantagen und weitläufige Felder das Bild prägen.
Spanische Siedler gründeten die ersten Ortschaften in dieser Gegend ab 1537, als sie durch das Tal des Magdalena nach Norden vordrangen. Im 19. Jahrhundert wurde das Verwaltungsgebiet neu organisiert und erhielt seine heutige Form als Departamento innerhalb der kolumbianischen Republik.
Die Region ist nach dem Nevado del Tolima benannt, einem Vulkan mit schneebedecktem Gipfel, der in der Sprache der einheimischen Pijao "Land des Schnees" bedeutet. Besucher bemerken die landwirtschaftliche Prägung in den Dörfern, wo Felder bis an die Straßenränder reichen und kleine Märkte frische Ernten aus der Umgebung anbieten.
Wer diese Gegend bereist, findet asphaltierte Hauptstraßen zwischen größeren Orten und unbefestigte Wege in abgelegenen Dörfern. Regenzeit von April bis November bringt Schauer am Nachmittag, daher empfiehlt sich leichte Regenkleidung für Ausflüge ins Umland.
Der höchste Punkt liegt auf über 5200 m am Gipfel des Nevado del Tolima, während die tiefsten Ebenen am Magdalena unter 300 m liegen. Dieser Höhenunterschied sorgt für viele Klimazonen auf kurzer Strecke, von tropischen Niederungen bis zu kühlen Nebelwäldern.
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