Departamento de Bolívar, Karibische Verwaltungsregion im Norden Kolumbiens.
Das Bolívar-Departement erstreckt sich entlang der Karibikküste und des Magdalena-Flusses im Norden Kolumbiens mit einer Fläche von etwa 26.000 Quadratkilometern. Das Gebiet umfasst mehrere Provinzen mit zahlreichen Gemeinden, von denen Cartagena die bekannteste und größte ist.
Das Departement ging aus dem Bundesstaat Bolívar hervor, der 1857 entstand und später reorganisiert wurde. Sein Gebiet war einmal größer und umfasste Gebiete, die heute zu den benachbarten Abteilungen gehören.
Die Bevölkerung hier spricht Spanisch mit regionalen Varianten und feiert Feste wie die Feria de la Candelaria mit traditioneller Musik und Tanz. Man sieht überall lokale Spezialitäten wie Sancocho und Ajiaco, die das Zusammenleben verschiedener Bevölkerungsgruppen widerspiegeln.
Besucher sollten wissen, dass die beste Zeit zum Reisen die Trockenzeit zwischen Dezember und März ist, wenn Regen weniger häufig ist. Die meisten Attraktionen konzentrieren sich auf Cartagena, sind aber mit kurzen Ausflügen zu anderen Küstenorten erreichbar.
In der Nähe von María la Baja und Sincerín finden sich archäologische Fundstätten mit Überresten von Malokas aus der Puerto-Hormiga-Kultur, die Jahrtausende vor der spanischen Eroberung entstanden. Diese frühen Siedlungen zeigen, dass das Gebiet lange Zeit vor europäischer Ankunft bewohnt und organisiert war.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.