Provinz Carchi, Verwaltungsprovinz im Norden Ecuadors
Carchi ist eine Provinz im nördlichen Ecuador an der Grenze zu Kolumbien. Die Hauptstadt Tulcán liegt in einem Hochlandgebiet, das sich über sechs Kantone erstreckt und von Berglandschaften geprägt wird.
Die Region wurde 1880 zu einer eigenständigen Provinz erklärt und entwickelte sich zu einem wichtigen Grenzgebiet zwischen beiden Ländern. Die Rumichaca-Brücke verbindet seitdem die ecuadorianischen und kolumbianischen Handelsrouten.
Die Bevölkerung von 172.828 Einwohnern umfasst Mestizen, indigene und afro-ecuadorianische Gemeinschaften, die ihre Traditionen durch regionale Feste pflegen.
Die Provinz liegt auf großer Höhe, weshalb sich Besucher zunächst an die dünnere Luft gewöhnen sollten. Warme Kleidung ist wegen der kühlen Temperaturen in den Bergen empfehlenswert.
Das Naturschutzgebiet El Ángel beherbergt ausgedehnte Bestände von Frailejones, Pflanzen mit dicken Blattrosetten, die in dieser Höhenlage wachsen. Diese Vegetation bildet ein ungewöhnliches Landschaftsbild, das man an wenigen anderen Orten in den Anden findet.
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