Chimborazo, Gletscher am Berg Chimborazo, Ecuador.
Chimborazo ist ein Gletscher auf dem gleichnamigen Berg in Ecuador, der sich über mehrere Höhenstufen erstreckt und große Eisflächen sowie Schmelzwasserbäche prägt. Das Eis bedeckt den Berghang mit permanenten Feldern, die das Gesamtbild des Hochlands formen.
Der Bergsteiger und Naturforscher Alexander von Humboldt erkundete 1802 den Berg und dokumentierte den Umfang des damaligen Gletschers. Diese frühen Beobachtungen liefern heute wichtige Vergleichsdaten für die Erforschung des Klimawandels.
Die indigenen Gemeinden in der Region betrachten den Gletscher als heilige Wasserstelle und nutzen ihn in ihren Jahreszyklen für landwirtschaftliche Praktiken. Besucher sehen noch heute die Spuren dieser Verbundenheit in den lokalen Traditionen und der Verehrung des Berges.
Klettertouren zum Gletscher erfordern Genehmigungen, spezialisierte Ausrüstung und mehrere Tage zur Höhenanpassung wegen der extremen Höhenlage. Besucher sollten mit körperlichen Anspruchungen rechnen und sich auf längere Eingewöhnungsphasen vorbereiten.
Trotz des Ortes unter dem Äquator erreicht der Berg hier die höchsten Eisfelder auf dieser Breitengradregion in Südamerika. Diese Kombination aus äquatorialem Standort und extremer Höhe macht ihn geografisch besonders.
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