Nationalpark Llanganates, Nationalpark in den Provinzen Cotopaxi, Napo, Pastaza und Tungurahua, Ecuador
Der Llanganates-Nationalpark ist ein Naturschutzgebiet in den Provinzen Cotopaxi, Napo, Pastaza und Tungurahua in Ecuador, das sich über mehr als zweihunderttausend Hektar erstreckt. Das Gelände reicht von Tieflandwäldern auf etwas über tausend Metern bis hinauf zu Hochgebirgspáramos auf über viertausendfünfhundert Metern Höhe.
Das Schutzgebiet wurde 1996 eingerichtet und erhielt seinen rechtlichen Status durch eine offizielle Verordnung. Legenden aus der Inkazeit verbinden die Region mit General Rumiñahui, der einen Schatz in den Bergen versteckt haben soll.
Das umliegende Gebiet unterstützt 170.000 Einwohner, die landwirtschaftliche Praktiken aufrechterhalten und Produkte wie Kakao, Kaffee, Mais und Sacha-Erdnüsse anbauen.
Der Zugang erfolgt über mehrere Eingangspunkte bei Salcedo, Patate, Pillaro, Baños und Rio Verde, wobei viele Wanderwege mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Wegen der starken Höhenunterschiede sollte man sich schrittweise an die dünne Luft gewöhnen und entsprechende Kleidung für wechselndes Wetter mitbringen.
Forscher fanden 2013 eine Struktur aus Steinblöcken von jeweils zwei Tonnen Gewicht auf etwa zweitausendsechshundert Metern Höhe, was auf alte Bautätigkeit hindeutet. Das Gebiet zieht bis heute Schatzsucher an, die an die Legende vom versteckten Inkagold glauben.
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