Carihuairazo volcano, Schichtvulkan in der Westkordillere, Ecuador
Der Carihuairazo ist ein Schichtvulkan in der Cordillera Occidental Ecuadors mit einer hufeisenförmigen Caldera in 5.018 Meter Höhe und zwei Hauptgipfeln. Der zentrale Gipfel Maxim und der niedrigere Mocha-Punkt prägen die Form dieser Vulkanstruktur.
Der Schichtvulkan wurde 1880 zum ersten Mal dokumentiert erklommen, als Edward Whymper mit den Brüdern Carrel sowie lokalen Führern David Beltran und Francisco Campaña die Gipfel erreichte. Diese frühe Expedition markierte den Beginn der modernen Erforschung dieses Berges.
Der Name Carihuairazo stammt aus Quechua-Wörtern: Cari bedeutet Mann, huay bezieht sich auf Wind und razu steht für Eis oder Schnee. Diese Sprachelemente spiegeln wider, wie die lokale Bevölkerung den Berg und seine Natur wahrnahm.
Der Aufstieg beginnt auf 4.600 Meter Höhe und erfordert technische Kletterfähigkeiten sowie geeignete Ausrüstung zum Erreichen des Gipfels. Der Route führt entweder über den Südwestgrat oder über einen Gletscheransatz von Westen.
Die vulkanische Caldera öffnet sich nach Osten und misst etwa einen Kilometer in der Breite, wobei Gletscher in ihrem Inneren noch vorhanden sind. Diese Eismassen schwinden jedoch und könnten einer Wissenschaftsprognose nach bald verschwunden sein.
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