Sangay, Aktiver Schichtvulkan in Morona Santiago, Ecuador
Der Sangay ist ein aktiver Stratovulkan in der Provinz Morona Santiago im Osten Ecuadors, der sich bis auf 5230 Meter (17160 Fuß) über dem Meeresspiegel erhebt. Seine Hänge sind im unteren Bereich mit dichtem Nebelwald bedeckt, der in höheren Lagen in karges Vulkangestein und Gletscherfelder übergeht.
Spanische Chronisten dokumentierten erstmals 1628 einen Ausbruch des Vulkans, obwohl lokale Gemeinschaften seine Aktivität seit Jahrhunderten kannten. Große Eruptionen im Jahr 1934 schleuderten Aschesäulen kilometerhoch in die Atmosphäre und veränderten die Topografie der umliegenden Täler dauerhaft.
Der Name Sangay stammt aus der Sprache der Puruhá und bedeutet in etwa „der schrecklich Wütende
Der Zugang zum Vulkan erfolgt über die Ortschaft Alao auf der Westseite oder über Macas im Osten, wobei ein erfahrener Bergführer obligatorisch ist. Wegen der anhaltenden vulkanischen Aktivität müssen Besucher aktuelle Sicherheitsmeldungen der Überwachungsstationen prüfen, bevor sie eine Besteigung planen.
Der Vulkan ist seit mehreren Jahren ununterbrochen aktiv und produziert fast täglich kleinere Eruptionen, die von Forschern weltweit beobachtet werden. Seine Lage im dichten Regenwald erschwert die direkte Beobachtung, sodass viele Ausbrüche nur durch seismische Instrumente oder Satellitenbilder erfasst werden.
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