Nationalpark Sangay, Naturreservat in der Provinz Morona-Santiago, Ecuador.
Der Sangay-Nationalpark erstreckt sich über drei Provinzen und bietet aktive Vulkane, Tropenwälder, Nebelwälder und Hochgebirgsgrasflächen auf Höhen zwischen 900 und 5.319 Metern. Das Schutzgebiet vereint verschiedene Vegetationszonen, die sich deutlich unterscheiden, je nachdem, wie hoch man hinaufsteigt.
Der Nationalpark wurde 1983 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und stand zeitweise auf der Liste der gefährdeten Weltkulturerbestätten. Durch Naturschutzmaßnahmen konnte der Park 2005 von dieser Liste gestrichen werden.
Der Name Sangay stammt aus dem Shuar-Wort „samkay
Besucher sollten mit erfahrenen lokalen Führern die vielen Wege durch die unterschiedlichen Ökosysteme erkunden, da das Gelände anspruchsvoll und die Bedingungen wechselhaft sein können. Eine sorgfältige Planung und angemessene Ausrüstung sind wichtig, um den Park sicher zu genießen.
Wissenschaftler entdeckten 2013 eine neue Art von Spitzmausopossums, die Caenolestes sangay genannt wurde, was die Bedeutung des Parks für die biologische Forschung zeigt. Solche Funde unterstreichen, wie viel noch über die Tierwelt in diesem Gebiet unbekannt ist.
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