Quilotoa, Ruhender Vulkan in Pujilí Canton, Ecuador.
Quilotoa ist ein erloschener Vulkan im Kanton Pujilí in Ecuador, dessen Krater einen mineralreichen See beherbergt. Das Wasser erscheint grün und liegt auf etwa 3.800 Meter (12.500 Fuß) Höhe, während die Tiefe des Sees rund 250 Meter (820 Fuß) erreicht.
Der letzte große Ausbruch ereignete sich 1280 und erzeugte pyroklastische Ströme, die bis zum Pazifik reichten. Asche aus diesem Ereignis verteilte sich über die nördlichen Anden und formte die heutige Kraterlandschaft.
Kichwa-Gemeinden rund um den Krater weben Textilien mit natürlichen Farbstoffen aus Pflanzen der Region. Diese Stoffe zeigen oft geometrische Muster, die Elemente der Landschaft und des Himmels darstellen.
Man erreicht den Kraterrand mit dem Bus von Latacunga aus, von dort führt ein steiler Weg hinunter zum See. Der Abstieg dauert etwa 30 Minuten, der Aufstieg zurück jedoch ein bis zwei Stunden und erfordert eine gewisse Kondition.
Unter der Oberfläche des Sees treten Fumarolen auf, die gelegentlich Gasblasen an die Wasseroberfläche schicken. An der Ostseite des Kraters tauchen Thermalquellen auf, die warmes Wasser in das kalte Hochgebirgsmilieu bringen.
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