Kanton Pujilí, Bergkanton auf 2927 Metern in der Provinz Cotopaxi, Ecuador
Pujilí ist eine Landgemeinde in der Provinz Cotopaxi, die sich auf einer Höhe von etwa 2.900 Metern befindet und mehrere Ortschaften wie Angamarca, Guangaje, La Victoria, Pilaló, El Tingo und Zumbahua umfasst. Das Gebiet erstreckt sich über ein hügeliges Hochlandterrain mit Tälern und Berglandschaften im zentralen Ecuador.
Das Gebiet wurde 1852 offiziell als Kanton eingerichtet und markierte einen wichtigen Moment in der administrativen Entwicklung der Region Cotopaxi. Die Gründung ermöglichte eine bessere lokale Verwaltung der Berggemeinschaften in diesem Teil Ecuadors.
Der Sonntagsmarkt in Pujilí bringt indigene Handwerker zusammen, die ihre Arbeiten, traditionelle Waren und landwirtschaftliche Produkte auf dem zentralen Platz zeigen. Hier kann man die lokalen Künstler bei ihrer Arbeit beobachten und ihre handgefertigten Gegenstände direkt kaufen.
Regelmäßige Busverbindungen verbinden die Region mit großen ecuadorianischen Städten, wobei die Fahrt von der Hauptstadt Quito etwa zwei Stunden dauert. Die beste Zeit zum Besuch ist während des Markttages, wenn Handwerker und Bauern zusammenkommen.
In La Victoria wird seit Generationen Keramik nach lokalen Methoden hergestellt, wobei Handwerker bemalte und glasierte Töpferwaren mit überlieferten Techniken schaffen. Diese Kunstform ist tief in der Gemeinschaft verwurzelt und wird im täglichen Leben der Menschen gepflegt.
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