Volcano Atacazo, Schichtvulkan in der Westkordillere nahe Quito, Ecuador.
Der Atacazo ist ein Vulkan der Westkordillere im Norden Ecuadors, im Kanton Mejía, rund 25 km südwestlich von Quito, mit 4.463 Metern über dem Meeresspiegel. Er ist ein Schichtvulkan, entstanden durch die Wirkung einer Caldera vom späten Pleistozän bis zum Holozän. Sein letzter Ausbruch liegt fast 2.300 Jahre zurück.
Der Atacazo ist ein Stratovulkan, der durch eine Caldera aus dem späten Pleistozän bis Holozän entstand; sein letzter Ausbruch liegt fast 2300 Jahre zurück. Er liegt 25 Kilometer südwestlich von Quito im Kanton Mejía und erreicht 4463 Meter. Am 7. November 1960 prallte eine Fairchild F-27 der AREA Ecuador bei schlechtem Wetter im Anflug auf den neuen Flughafen Mariscal Sucre von Quito gegen den Vulkan; alle 37 Insassen starben.
Der Name Atacazo stammt aus der lokalen Toponymie dieses Abschnitts der Westkordillere, und der Berg ist auf Karten des Kantons Mejía südlich von Quito verzeichnet. Auf dem Gipfel steht kein Heiligtum; der Vulkan dient als Orientierungspunkt im Hochpáramo über den Dörfern des Kantons und hilft bei Wanderungen und Besteigungen.
Der Atacazo ist von Quito aus über organisierte Touren oder auf eigene Faust erreichbar, wobei die Wanderwege robuste Bergausrüstung und ausreichend Zeit zur Höhenanpassung erfordern. Das Wetter kann sich schnell ändern, daher sollte man früh aufbrechen, um die klarsten Bedingungen am Morgen zu nutzen.
Im Jahr 1960 zerschellte ein Flugzeug in der Nähe des Gipfels während schlechten Wetters und wurde zu einer der schlimmsten Luftfahrtkatastrophen Ecuadors. Dieser Unfall zeigt, wie die unberechenbaren Höhenwinde und das unwegsame Gelände rund um den Berg auch für die Luftfahrt gefährlich sein können.
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