Tiputini Biodiversity Station, Forschungsstation im Yasuní-Biosphärenreservat, Ecuador.
Die Tiputini Biodiversity Station ist eine Forschungsanlage auf etwa 638 Hektar Primärregenwald am Nordufer des Tiputini-Flusses im östlichen Ecuador. Das Gelände verfügt über Laborräume, einfache Unterkünfte und eine Cafeteria für Wissenschaftler, die dort Feldforschung durchführen.
Die Universität San Francisco de Quito gründete die Station 1994 zusammen mit der Boston University, um ökologische Forschung im Amazonaswald durchzuführen. Diese Gründung markierte den Beginn systematischer wissenschaftlicher Untersuchungen zur Biodiversität in diesem Waldgebiet.
Die Forschungsstation arbeitet eng mit den Huaorani zusammen, die in der Region leben und aktiv an Naturschutzprojekten beteiligt sind. Diese Zusammenarbeit prägt das tägliche Leben am Ort und zeigt, wie Wissenschaft und traditionelles Wissen zusammenwirken.
Der Ort ist nur schwer zu erreichen und hat eingeschränkten Internetzugang, daher sollte man sich auf die Isolation vorbereiten. Besucher werden ermutigt, längere Aufenthalte einzuplanen und sich bei der ankommenden Institution über aktuelle Bedingungen und Zugang zu informieren.
Dieses Gebiet beherbergt mehr Reptilien-, Amphibien-, Insekten-, Vogel- und Fledermausarten an einem Ort als irgendwo sonst in Südamerika. Der Reichtum an Leben führte dazu, dass es zu einem globalen Hotspot für die biologische Vielfalt wurde und Wissenschaftler aus aller Welt anzieht.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.